Nordicfit4you
Sport im Winter - Bewegungstipps für die kalte Jahreszeit
Der Sportwissenschaftler Dr. Thorsten Schmidt vom Universitätsklinikum Schleswig Holstein, Campus Kiel plädiert ebenfalls dafür in den grauen Wintermonaten aktiv zu sein. Ob beim Nordic Walking, Skilanglauf, Laufen oder Radfahren. Die WHO empfielt 3x in der Woche ein Ausdauertraining zu absolvieren. Und das gilt ganzjährig. Studien zeigen, dass wir nur dann unsere Lebensqualität und körperliche Leistungsfähigkeit über das Jahr hinweg halten können. Ein halbes Jahr "Gut-Wetter-Training" reicht nicht aus. Wer im Winter nur selten an die frische Luft geht, tankt außerdem zu wenig Tageslicht. Mögliche Folgen: Vitamin-D-Mangel und Depressionen.
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Langlaufen als Ausdauersport

Skilanglauf ist anstrengend und beansprucht den ganzen Körper. Das Gleiten auf den schmalen Brettern stellt nicht gerade geringe Ansprüche an die Ausdauerleistung, vor allem an die Kraftausdauer von Arm-, Bein- und Rumpfmuskulatur sowie an die Rhythmisierungs- und Gleichgewichtsfähigkeit.

 Du hast zwar schon Langlauferfahrung, aber hast den Freizeitsport in letzter Zeit vernachlässigt, dann empfehle ich Dir, Dich einer sportmedizinischen Untersuchung zu unterziehen, um Vorerkrankungen auszuschließen und sicherzustellen, dass Du körperlich in der Lage bist, derartige Beanspruchungen zu tolerieren. Diese Untersuchungen umfassen internistische und orthopädische Checks und eine Beratung durch den Sportarzt.

Hat Dein Sportarzt keine Einwände gegen die Aufnahme sportlicher Aktivitäten, bereitet Dich ein systematisches Lauf-, Nordic Walking - oder Radtraining bestenfalls in Kombination mit Kraft- und Beweglichkeitstraining über mehrere Monate optimal auf das winterliche Vergnügen in der Loipe vor.

Langlaufbekleidung:

Anstrengender, schneller Ausdauersport bei Schnee und Frost: Langlaufen ist nicht nur rein sportlich eine Herausforderung. Auch Deine Bekleidung muss den Bedingungen gewachsen sein. Wichtig dabei sind Bewegungsfreiheit, Klimamanagement und Windschutz.

Das Zwiebelprinzip bei Langlaufbekleidung:

Beim Zwiebelprinzip kommen drei unterschiedliche Lagen zum Einsatz: Baselayer (Unterwäsche), Midlayer (Isolationsschicht) und Outer Shell(Wetterschutz).

  Mützen, Handschuhe, Facemasks

Damit auch Kopf und Hände beim Langlaufen vor der Kälte geschützt sind, solltest Du neben der genannten Langlaufbekleidung im Lagenprinzip auch Langlaufhandschuhe , eine Mützeoder ein Stirnband sowie ein Schlauchschal  als Standard-Ausstattung parat haben. Auch hier helfen Funktionsmaterialien wie Kunstfasern oder Merinowolle, die Atmungsaktivität und den raschen Abtransport von Feuchtigkeit zu gewährleisten. Bei sonnigen Bedingungen hilft Dir zudem eine Langlaufbrille dabei, dass Du den Durchblick bewahrst.

Fazit

Langlaufen ist zwar ein Wintersport, trotzdem ist die Skibekleidung auf der Loipe in den meisten Fällen fehl am Platz. Aufgrund der hohen Intensität des Sports deckt sich Langlaufbekleidung in weiten Bereichen mit winterfester Laufbekleidung, denn auch hier kannst Du über das Zwiebelprinzip ein fein abgestimmtes Klimamanagement erzielen.

Die drei entscheidenden Kriterien bei Langlaufbekleidung sind 1. Bewegungsfreiheit, 2. Atmungsaktivität/Feuchtigkeitsmanagementsowie 3. Windschutz, damit Du für die speziellen Herausforderungen dieses intensiven Wintersports ideal gerüstet bist. Nichtsdestotrotz kannst Du Langlaufbekleidung problemlos für zahlreiche weitere Outdoor-Sportarten wie Laufen, Skitouren oder Trailrunning, aber auch fürs Fitnesstraining nutzen.

Verhaltensgrundsätze in der Loipe

  1. Der Langläufer hat Rücksicht zu nehmen auf die anderen Loipenbenutzer,
  2. und er beachtet Markierungen und Hinweisschilder und läuft stets in die vorgegebene Richtung und in der für die jeweilige Loipe vorgeschriebenen Lauftechnik.
  3. Auch beim Langlauf gilt das Rechts“fahr“gebot. Auf Doppel- und Mehrfachspuren hat der Läufer die rechte Spur zu wählen. Ist er mit einer Gruppe unterwegs, laufen alle hintereinander in der rechten Spur. Auf der Skating-Piste gilt ebenfalls das Gebot, rechts zu laufen.
  4. Überholen darf der Langläufer rechts oder links. Der vor ihm Laufende muss nicht ausweichen, sollte dies aber tun, wenn er kann.
  5. Bei Gegenverkehr weicht jeder nach rechts aus und der abfahrende Langläufer hat Vorfahrt.
  6. Beim Überholvorgang wie bei Begegnungen führen alle Läufer die Stöcke eng am Körper.
  7. Jeder Langläufer hat Geschwindigkeit und Verhalten seinem Können, den Geländeverhältnissen, der Verkehrsdichte und der Sichtweite anzupassen und darauf zu achten, dass der Sicherheitsabstand zum vorderen Läufer genügend groß gewählt ist. Im Notfall hat er die Notsturztechnik anzuwenden.
  8. Wer stehen bleibt, tritt aus der Loipe. Dies gilt auch für den Langläufer nach dem Sturz. Er hat die Loipe so schnell wie möglich freizumachen.
  9. Bei Unfällen ist jeder Langläufer zur Hilfeleistung verpflichtet.
  10. Jeder Langläufer, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.


Wirf auch am besten einen Blick in die FIS--Verhaltensregeln  für Skilangläufer. So trägst Du zum friedlichen Miteinander und zum Spaß in der Loipe bei.


 

 


 

 

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